Samstag 12. Mai 2018, 19.00 Uhr
„F.J. AUMANN oder doch W.A. MOZART?”

Manche Werke des zu seiner Zeit berühmten St. Florianer Komponisten wurden im 19. Jhdt irrtümlich Mozart zugeschrieben, so meisterhaft komponierte der Augustiner Chorherr. Virtuos, unterhaltend und einfühlsam präsentiert sich seine Kammermusik, witzig und höchst bodenständig seine Lieder mit Streicherbegleitung.
Wir haben ein Werk von Mozart versteckt, wer findet es?
Neue Barockmusik vom Feinsten! 

St. Florianer Sängerknaben, Leitung: Franz Farnberger
ARS ANTIQUA AUSTRIA, Leitung: Gunar Letzbor
Markus Miesenberger - Tenor






PROGRAMM

in kürze verfügbar

 


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St. Florianer Sängerknaben. (c) Fotokerschi.at - Kerschbaummayr

 

St. Florianer SÄNGERKNABEN, Leitung: Franz Farnberger

Der seit 1071 bestehende Knabenchor, dem auch Anton Bruckner angehörte und zu dessen Kernaufgaben seit Jahrhunderten die Gestaltung der Kirchenmusik in St. Florian gehört, konzertiert heute in der ganzen Welt.

Der Chor hat bei bedeutenden Musikfestspielen (u. a. Salzburger Festspiele, Wiener Festwochen, Festival d’Aix en Provence) mitgewirkt und arbeitet immer wieder mit den berühmtesten Orchestern (u. a. Wiener Philharmoniker, Cleveland Orchestra,…) und Dirigenten zusammen. Franz Welser-Möst, ehemaliger Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper, ist Ehrenpräsident des Vereins „Freunde der St. Florianer Sängerknaben“.
Solisten der St. Florianer Sängerknaben singen häufig die für Knaben vorgesehenen Rollen.

Die Sängerknaben treten entweder als reiner Oberstimmenchor auf oder zusammen mit ihrem Männerchor, den Franz Farnberger im Jahr 1989 gründete, um das Repertoire des Knabenchores erweitern zu können. Er besteht großteils aus ehemaligen Sängerknaben, die ihre gesangliche Ausbildung fortsetzen bzw. professionell fortgesetzt haben und teilweise auch in anderen renommierten Ensembles tätig sind.
Solisten aus den Reihen dieses Chores bilden auch kleine Ensembles.

Die reichhaltige Diskographie der St. Florianer Sängerknaben umfasst nicht nur traditionelle österreichische Musik, Volks- und Weihnachtslieder, sondern auch Aufnahmen Alter Musik in Zusammenarbeit mit renommierten Spezialensembles auf historischen Instrumenten.

Künstlerischer Leiter ist seit dem Jahr 1983 Franz Farnberger, der nach seinen Studien in Wien acht Jahre lang als Kapellmeister der Wiener Sängerknaben tätig war und der bis 2017 auch an der Anton Bruckner Universität unterrichtete.

www.florianer.at
http://www.youtube.com/saengerknabenchannel
https://www.facebook.com/Saengerknaben

 

 

Markus Miesenberger - Tenor

Der lyrische Tenor Markus Miesenberger studierte Gesang, Lied und Oper in Wien bei KS Robert Holl und Sebastian Vittucci bzw. Violine und Barockviola in Salzburg, Linz und Wien. Seine Gesangsausbildung vertiefte er unter anderem bei KS Artur Korn, Norbert Ernst und Kai Wessel.

Auftritte als Konzert, - Lied- und Opernsänger führten den Künstler durch sein Heimatland Österreich, in die bedeutenden europäischen Musikzentren und auch nach Mexiko.
So war und ist er neben regelmäßigen Auftritten im Wiener Musikverein und im Wiener Konzerthaus zu Gast bei zahlreichen Festivals
(Instituto Nacional de Bellas Artes Mexico City, Festival Oude Muziek Utrecht, Festival Vocallis Vaals, MA Festival Brügge, Styriarte, Carinthischer Sommer, Schubertiade Dürnstein, Brucknerfest Linz, Händel- Festspiele Halle, Musica antiqua des bayerischen Rundfunks in Nürnberg, Schlosskonzerte Brühl, Philharmonie Breslau).

Er musiziert unter der Leitung namhafter Dirigenten wie Pierre-Andrè Valade, Ralf Weikert, Andrés Orozco-Estrada,
Gunar Letzbor und Rubén Dubrovsky mit Ensembles wie Ars Antiqua Austria, Bach Consort Wien, den Wiener Streichersolisten, dem Wroclaw Baroque Orchestra und der Slowakischen Philharmonie.

Auf der Opernbühne ist Markus Miesenberger vor allem in Rollen des Mozart-Fachs, in Barockopern und mit Partien des 20. Jahrhunderts bzw. mit zeitgenössischer Musik zu erleben. Engagements führten ihn an die Neue Oper Wien, das Linzer Landestheater, das Stadttheater Bozen und zu den Tiroler Festspielen.
Bei den Opernfestspielen Bad Hersfeld verkörperte er in Mozarts Cosi fan tutte die Rolle des Ferrando
und bei den Donaufestwochen im Strudengau den Gelon in Reinhard Keisers Der geliebte Adonis. 2016 gastierte er bei drei Uraufführungen am Theater an der Wien in der Wiener Kammeroper mit der Hauptrolle des Dr. Kross in der Operntrilogie Hospital.

Markus Miesenberger ist Preisträger des Franz Joseph Aumann Preises für Neuentdeckungen und innovative Interpretation von Barockmusik beim internationalen H.I.F. Biber Wettbewerb.
Verschiedene CD-Produktionen und zahlreiche Rundfunkübertragungen stehen ebenso im Mittelpunkt seines künstlerischen Wirkens.
So erschien 2012 beim Label Challenge Classics die Aufnahme "Pro Adventu", bestehend aus Werken von Gregor Werner mit dem Barockensemble Ars Antiqua Austria unter der Leitung von Gunar Letzbor. 
2016 und 2017 wurden die Solo CDs „Kriegsgeschichten“ und „Liebesabenteuer“ im Rahmen des „Musikalisch türckischen Eulenspiegels“ von Georg Daniel Speer mit Ars Antiqua Austria, erschienen bei PANCLASSICS in Koproduktion mit BR Klassik, veröffentlicht.
Im Jänner 2018 wird seine neueste Arien-CD mit dem Titel
„Arias for Silvio Garghetti“ bei PANCLASSICS erscheinen.

 

ARS ANTIQUA AUSTRIA, Leitung: Gunar Letzbor
Ensemble für neue Barockmusik

Österreichische Barockmusik steht im Mittelpunkt des Repertoires dieses ungewöhnlichen Barockensembles. Die zu dieser Zeit am Wiener Kaiserhof gepflegte Musik zeigte zuerst starke Einflüsse aus Italien, später aus Frankreich, wobei sich auch das spanische Hofzeremoniel auf das künstlerische Schaffen auswirkte. Der typisch österreichische Klang dieser Epoche wurde durch den Einfluß der vielen Kronländer geprägt. Die politischen und gesellschaftlichen Grenzen im Österreich der Barockzeit waren viel weiter ausgedehnt als heute. Elemente der Volksmusik aus dem Slawischen, dem Ungarischen und der alpenländische Musik beeinflußten damals die Kunstmusik nachhaltig und gaben ihr den spezifischen Klang. Der österreichische Klang spiegelt aber auch das Temperament und den Charakter des damaligen Österreichers wieder, eines Menschen im Schmelzpunkt vieler unterschiedlicher Kulturen. Darin vereinigen sich die Lebenslust des Südländers, die Melancholie der Slawen, das Formalistische der Franzosen, das Hofzeremoniell der Spanier und das original Alpenländische des deutschsprachigen Raumes. Diese Mischung aus Hofmusik und Volksmusik mit einer tänzerischen Note machen den typisch österreichischen Klang aus.
Die ersten Jahre standen für ARS ANTIQUA AUSTRIA – neben zahlreichen Konzertauftritten – ganz im Zeichen der musikwissenschaftlichen Aufarbeitung des Schaffens österreichischer Barockkomponisten. Aus dem reichen Fundus wiederentdeckter Werke entstanden mehrere erfolgreiche Ersteinspielungen. So gab es für die Tonträger mit der Musik von Weichlein, Biber, Conti, Viviani, Radolt, Mealli, Arnold, Caldara, Bononcini, Bertali, Aufschnaiter, Vilsmayr, Vejvanovsky, Schmelzer, Muffat und Johann Sebastian Bach enthusiastischen Beifall bei internationalen Fachrezensenten.

Seit dem Jahr 2002 übernimmt ARS ANTIQUA AUSTRIA die Gestaltung eines eigenen Konzertzyklus im Wiener Konzerthaus. Das Ensemble ist federführend in einer auf mehrere Jahre ausgelegten Konzertreihe mit dem Titel "Klang der Kulturen - Kultur des Klanges", bestehend aus insgesamt 90 Konzerten in den Städten Wien, Prag, Budapest, Bratislava, Krakau, Venedig, Laibach, Mechelen und Lübeck.

Die aktuellen Tourneen führten das Ensemble unter anderem zum Festival de la Musique Baroque nach Ribeauvillè, zu den Festwochen der Alten Musik nach Berlin, zum Festival Printemps des Arts nach Nantes, zum Mozartfest in Würzburg (eine Opernproduktion) , zu den Tagen alter Musik in Herne, Festival de Musique de Clisson et de Loire Atlantique, Folles Journées de Nantes, Musée d’Unterlinden Colmar, Festival Baroque du Sablon, Vlandern Festival, Festival Bach de Lausanne, Bologna Festival, Vendsyssel Festival, Concerti della Normale Pisa, Resonanzen Wien, Klangbogen Wien zum Monteverdi Festival nach Cremona, an die Münchner Staatsoper sowie zu den Salzburger Festspielen.
Auch in den USA und Japan ist das Ensemble ein gerngesehener Gast.

Die CD-Einspielung zusammen mit der Mezzosopranistin Bernarda Fink (vier Kantaten von Francesco Conti) ist bereits eine Woche nach der Präsentation mit „Diapason d'or“ ausgezeichnet worden. Gunar Letzbor bekam zusammen mit seinem Ensemble ARS ANTIQUA AUSTRIA einen „Cannes Classical Award“ für seine Einspielung der „Capricci Armonici“ von G.B.Viviani verliehen.


 

 

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